Liebe Gemeinde,

Sie haben es sicher schon erfahren, dass ab März ein neuer Pfarrer da sein wird. Hiermit möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Andreas Schlotterbeck, ich kam am 15. 03. 1956 in Möglingen bei Stuttgart als zweites von insgesamt fünf Geschwistern zur Welt. Die Kindheit verbrachte ich in einer Kleinstadt in der näheren Umgebung von Stuttgart, die Jugendzeit dann in Stuttgart.
1973 traf ich auf einer Pfingsttagung eine bewusste Entscheidung, mein Leben Jesus Christus anzuvertrauen. Seit dieser Zeit nahm ich regelmäßig an Veranstaltungen einer evangelistisch ausgerichteten Jugendarbeit in Stuttgart teil.
1976 beendete ich meine Schulzeit mit dem Abitur. Es folgte ein freiwilliges diakonisches Jahr in der Christusbruderschaft Selbitz, einer evangelischen Kommunität innerhalb der bayrischen Landeskirche. 1978 trat ich als Mitglied in diese Kommunität ein und studierte von 1980 bis 1987 evangelische Theologie, zunächst in Erlangen, dann in Tübingen und Berlin, zuletzt wieder in Erlangen.
1987 begann das Lehrvikariat in Würzburg. 1988 trat ich als Mitglied aus der Kommunität Christusbruderschaft aus, habe jedoch bis zum heutigen Tag eine gute Verbindung zur Christusbruderschaft.
Im Frühjahr 1990 erhielt ich meine erste Gemeindepfarrstelle in Arzberg, Oberfranken. Von hier aus lernte ich meine Frau Gislinde, geborene Stets kennen, die aus Bad Brambach stammt. 1991 heirateten wir. Ende 1992 wechselte ich von der bayrischen in die sächsische Landeskirche und bekam die erste Pfarrstelle in Markneukirchen übertragen.1993 kam hier Sohn Christian und 1996 Sohn Markus zur Welt.
1999 wurde ich auf die 1. Pfarrstelle der Schwesterkirchgemeinden Königsbrück, Neukirch Schmorkau und Höckendorf berufen. Ich war in dieser Zeit bis 2004 ephoraler Jugendpfarrer der Ephorie Kamenz. 2004 kam unser letzter Sohn Simon zur Welt.
Aus der Stuttgarter Zeit bringe ich eine evangelistische Prägung mit, aus der Zeit in Selbitz eine kommunitär liturgische Prägung und aus der Zeit des Lehrvikariates eine Prägung durch die geistliche Gemeindeerneuerung.
All diese Prägungen sind mir wertvoll. Durch die Arbeit als Pfarrer in der Landeskirche werden sie immer wieder neu geerdet und vertieft. Wertvolle geistliche Impulse erhielt ich in den vergangenen Jahren auchdurch die Teilnahme an Exerzitien, das sind Zeiten des Schweigens und Hörens.
Unser großer Sohn Christian macht zur Zeit ein Freiwillig soziales Jahr in der ephoralen Jugendarbeit Bautzen Kamenz und er wird nur an freien Tagen ins neue Zuhause nach Oelsnitz kommen.
Wir lassen ihn in Königsbrück bei guten Bekannten. Ab September wird er dann, so sind seine Pläne, in Kassel studieren. Unser Sohn Markus, jetzt 15 Jahre, geht in die 9. Klasse und Simon ist 8 Jahre und geht in die 2. Klasse.
Nach fast 13 Jahren Königsbrück, beginnt nun ein neuer Abschnitt. Wir wünschen uns und Ihnen, dass die kommenden Jahre zu einer für uns alle gesegneten Zeit werden.