Jakobi OpenAir 2009

Vier Jahre nach dem ersten Jakobi Open Air feierte die Kirchgemeinde Oelsnitz eine Neuauflage des Festes und sie wurde ein absoluter Höhepunkt. Nach tagelangem Regenwetter meinte Gott es gut mit uns und ließ die Sonne wieder scheinen. Trotz des Plauener Spitzenfestes zog es viele Oelsnitzer zur Jakobikirche. Mit viel Liebe und Mühe organisierten Gemeindeglieder ein Gemeindefest, das seinesgleichen sucht.
Es begann 18 Uhr mit den Turmbläsern, einer Begrüßung und der Dixi Band der Musikschule auf der Bühne vor der Kirche. Sie verbreitete die richtige Stimmung für den weiteren Abend. Musikalisch ganz unterschiedliche Bands aus der Gemeinde zeigten wieder einmal, wie viel musikalisches Potenzial in Oelsnitz vorhanden ist. „Swing for Fun“ spielten für die Freunde leichter Jazzmusik, „Herzschrittmacher“ als Reminiszenz an alte Tage bis hin zu „Sparkling Luminary“, die kurz vor Mitternacht mit einer etwas härteren Gangart aber dennoch von Christus her verfassten Texten den Geschmack vieler jüngerer Leute trafen.
Ein regelrechter Jahrmarktsplatz war vor der Jakobikirche entstanden: Christenlehrekinder hatten Bilder gemalt, die verkauft wurden, die Junge Gemeinde buk Waffeln, an einem weiteren Stand gab es selbst gemachte Marmeladen u.a. aus eigener Ernte u.v.a.m. Auch für das leibliche Wohl war reichlich gesorgt. Neben der musikalischen Unterhaltung konnte man beim Kirchen- und Stadtquiz sein Wissen testen aber auch die Ersteigerung von Orgelpfeifen oder eine Patenschaft für eine der Oelsnitzer Orgelpfeifen war möglich.
Die Orgel war, wie schon beim ersten Open Air, der eigentliche Anstoß für das Fest. Kantor Gruschwitz spielte zusammen mit Frau Persing vierhändig an der Orgel Stücke von Camille Saint-Saëns und es wurden dazu Texte von Vicco von Bülow (Loriot) gelesen. Diese Improvisationen, wie auch die Orgelführung fand enormen Anklang. Darüber freuen wir uns besonders. So wunderbar die Orgel nach ihrer Sanierung wieder klingt, finanziell haben wir als Kirchgemeinde für sie noch die gewaltige Summe von rund 120.000 € zu schultern. Das Fest erbrachte hierfür die schöne Summe von rund 3.500 €.

Der Abend war für viele Oelsnitzer, die sich sonst kaum oder gar nicht in ihre Kirche wagen, sicher eine Möglichkeit einmal zwanglos in „ihre“ Oelsnitzer Kirche reinzuschauen. Bevor die Band „Sparkling Luminary“ den Abend musikalisch ausklingen ließ, erlebten die Besucher noch eine atemberaubende Jonglagedarbietung - „Spaß mit Dominik“. Er begeisterte mit brennenden Fackeln und Seilen die vielen Gäste

Zuletzt darf nicht unerwähnt bleiben, dass der Abbau von Bühne, Bänken und Beleuchtung noch in der gleichen Nacht in der Rekordzeit von nur 1 1/2 h von statten ging. Möglich wurde das, weil ganz viele fleißige Helfer, wie bei Aufbau und Durchführung, so auch beim Abbau, angefasst haben. Das macht Mut für ein weiteres Open Air. Bis dahin allerdings erst einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die sich engagiert haben! Ihr seid große Klasse!

Pfr. Briesovsky und Gerd Liebenthal, Oelsnitz

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