Konfirmation k

Folgende Ziele sind uns in der Konfirmandenarbeit wichtig

Selbstverantworteter Glaube
Es geht mit der Konfirmation um einen eigen verantworteten Glauben, um ein Bekenntnis und ein Annehmen der vollzogenen Kindertaufe. Kinder, die noch nicht getauft sind, können diese Zeit nützen, um selber zu einer Entscheidung zu gelangen, sich taufen zu lassen. Daher beschäftigt sich die Konfirmandenzeit intensiv mit zentralen Glaubensthemen, mit der eigenen Taufe, Bibelerkundungen, Kirchenerkundungen, Beten, 10 Gebote, usw.

Übergänge in die Junge Gemeinde
Konfirmation wird in die Gemeinde hinein vollzogen werden, insbesondere in die Junge Gemeinde hinein. Darum ist es wichtig, dass schon in der Konfirmandenzeit Begegnungen mit der Jungen Gemeinde stattfinden. Das geschieht etwa durch gegenseitiges Kennenlernen in den Konfitreffs, bei den Jugendgottesdiensten, bei Rüstzeiten und durch Freundschaften, usw.

Beheimatung in der Kirchgemeinde/Gottesdienst
Wir wollen jungen Menschen eine glaubensmäßige Beheimatung in ihrer Kirchgemeinde ermöglichen. Dem dient ein Vertrautwerden mit den gemeindlichen Gottesdiensten durch Erklärungen, durch Besuche, durch Beteiligung, durch Möglichkeiten des Hineinwachsens, durch verschiedene Zugänge, die auch von der Gemeinde angeboten, gewollt und umgesetzt werden. Hier ist von entscheidender Bedeutung, wie eine Verzahnung, bzw. Einladung der Konfirmandeneltern geschehen kann.

Rechte und Pflichten
Mit der Konfirmation werden folgende kirchliche Rechte und Pflichten zugesprochen:
Abendmahlszulassung, Zulassung zum Patenamt, kirchliche Hochzeit,
Wahl in ein kirchliches Amt, kirchliche Bestattung,
Kirchgeld und Kirchensteuer

 

Die Methoden der Konfirmandenarbeit
Die wöchentlichen Unterrichtszeiten
Das ist die "Kleingruppe", die über die Konfizeit stabil zusammenbleibt.

Die Konfitreffs in der Katharinenkirche
Ca 5 - 6 mal im Jahr gibt es ein großes Konfitreffen der Region, das aufwändig vorbereitet wird von der Konfiband, von einer großen Schar Ehrenamtlicher mit vielen Kreativangeboten und einer guten Verpflegung. Dabei kommen ca. 80 - 100 Konfirmanden aus der Region zusammen.

Die Jugendgottesdienste
Der Adventsjugendgottesdienst gehört "verbindlich" in die Konfizeit hinein, ebenso ein weiterer Jugendgottesdienst.

Die Konfirüstzeiten und gemeinsame Zeiten
Die von der Jugendarbeit unsrer Ephorie geleiteten Konfirüstzeiten in den Winterferien in Wohlbach sind einmal für jeden Konfi "Pflicht", damit sie die Chance haben, diese Art von Jugendarbeit kennen zu lernen. Darüber hinaus kann pro Jahrgang auch noch eigens zu besonders gestalteten Kennenlernwochenenden eingeladen werden.

Die Gemeindeerkundungen/Praktika
Gänge auf den Friedhof, wenn möglich in die anderen Gemeinden vor Ort, Übernahme kleiner Aufgaben im Gottesdienst, wie z.B. Beteiligung beim Kirchnerdienst usw, wollen Gemeinde zum Anfassen ermöglichen.

 

Konfirmandenunterricht praktisch

Anzahl der Gottesdienstbesuche und Konfikerze
Konfirmanden sollen unsere Gottesdienste kennenleren. eine Hilfe dazu ist, dass sie wenigstens 30 Gottesdienstbesuche besuchen, dokumentiert auf der Konficard.
Eine Konfikerze im Gottesdienst dient als bewussteres Ankommen in der Kirche.

Der Lernstoff
Entscheidend ist nicht das auswendig Gelernte, sondern die Auseinandersetzung mit dem "Stoff" und das Verstehen, trotzdem ist ein "Eiserne Ration" nötig, bestehend aus: Vaterunser, Credo, 10 Gebote, ein Psalm, ein Lied

Das Abschlussgespräch
Vor der Konfirmation laden wir die Eltern und die Kirchenvorstände zu einem Abschlussgespräch ein. In diesem Gespräch erzählen die Konfirmanden von der Zeit des Konfirmandenunterrichtes, von Höhepunkten, vom Glauben und was sie darüber hinaus bewegt hat.

Der Vorstellungsgottesdienst
In einem Gottesdienst unmittelbar vor der Konfirmation stellen sich die Konfis der Gemeinde vor, indem sie weite Teile des Gottesdienstes gestalten.

Die Elternkontakte und die Anmeldung
Zu einer ordnungsgemäßen Arbeit gehört auch eine klare schriftlichen Anmeldung. Ohne eine Unterstützung der Eltern halten Konfirmanden diese Zeit nicht durch. Darum sind Sie als Eltern herzlichst mit eingeladen zu den Gottesdiensten. Wir Pfarrer informieren Sie als Eltern immer wieder, sei es schriftlich oder bei Elternabenden.